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Feedback von Mirjam aus Gmunden

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Begeisterung ist das erste Wort, das mir sofort einfällt, wenn ich über das Rumänienprojekt, von Magnus und Dani, denke. Im April 2014 durfte ich die Gruppe aus freiwilligen Helferinnen nach Sighetu, einer kleinen rumänischen Stadt nahe der ukrainischen Grenze begleiten. Anfangs war ich sehr neugierig und nervös. Ich konnte mir noch nicht wirklich vorstellen, was auf mich zukommen wird. Nun habe ich unzählige neue Bilder von all den Erlebnissen im Kopf. Schöne und intensive Bilder aber auch solche, die einen erstaunen oder erschüttern. Jeder einzelne Moment der Reise war es wert, mitgefahren zu sein und hat sie speziell gemacht.

      Besonders beeindruckend waren für mich die Waisenhäuser, die genauso auf der Unterstützungsliste zu finden waren. Nicht nur die warme und fröhliche Art der Kinder, sondern auch ihr Zuhause und die Zusammengehörigkeit, die sie untereinander verspüren, haben mich bewegt. Was mich dabei sehr betroffen und erschüttert hat, waren die Bedingungen
unter denen sie ihr tägliches Leben führen müssen.
      Ich war fassungslos, als ich erfuhr, dass die Kinder und Jugendlichen ebenso wie die Beeinträchtigten pro Kopf und Tag nur 2€ Beihilfe vom Staat für die Nahrungsmittelversorgung erhalten.
Noch nie habe ich mir Gedanken darüber gemacht, die Menge die ich am Tag essen darf, abzuwiegen, um den Tagesverbrauch nicht zu übertreffen. In Calinesti bleibt den Pflegern jedoch keine andere Wahl: sie müssen bei den Zutaten auf das genaueste darauf achtgeben, den Tagesvorrat beizubehalten um für den kommenden Tag eine neue Mahlzeit auf den Tisch stellen zu können.
       Am meisten berührt haben mich jedoch Albert und seine Frau Gabriella, die die Unterkünfte und die Betreuung der Heime aufrechterhalten. Ihre Geschichte und damit der Entschluss für die Leitung der Häuser sind überwältigend.
Kennen und lieben gelernt haben sich die beiden als Bruder/Schwester in dem Kinderheim in dem sie aufgewachsen und groß geworden sind. Sie sind Eltern von 3 Kindern und führen ringsum ein glückliches Leben.
Sie haben begonnen, gemeinsame Wünsche zu planen und leiten nun diese hervorragenden Waisenhäuser mit großer Leidenschaft. Die Beziehung, die sie zu den Kindern aufgebaut haben, die Umgangsweise und der gleichzeitige Kampf ums Aufrechterhalten sind bewundernswert.

Daher bin finde ich es umso unterstützungswerter, wenn Menschen wie Albert und Gabriella von selbst auch überzeugt sind, das Beste aus allem zu machen. Ich bewundere sie!!

Nach dieser Woche spüre ich eine große Freude in mir und kann gar nicht oft genug anderen  Menschen erzählen, wie stolz ich auf meinen Onkel und meine Tante bin.

Ich bin froh dabei gewesen zu sein und dieses Projekt miterlebt zu haben!

Mirjam Bitterlich

   
© Bitterlich